Beste Sportwetten Bonus 2026: Der Preis steht nicht in der Werbung

Updated Oktober 2026
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Ein leerer Papier-Wettschein ohne Aufdruck liegt neben einem Kugelschreiber auf einem hellen Tresen, weiches Seitenlicht.

Stand: Oktober 31, 2026 — geprüft gegen die Impressen, Wettordnungen und Spielerschutz-Seiten der Anbieter sowie gegen die Bewilligungen, die diese selbst veröffentlichen.

Das FreeBet-Angebot von win2day Sportwetten umfasst fünf FreeBets zu je 10 € (insgesamt 50 €) nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €; sie sind drei Jahre nutzbar.

Ein Bonus ist eine Wette auf den Wettenden. „100 % bis zu 100 €“ steht in der halben Werbung auf dieser Liste, und keine einzige dieser Zeilen sagt, wie oft der Betrag umgesetzt werden muss, bevor er das Konto verlässt. Genau dort liegt der Unterschied zwischen einem Angebot, das man nach drei Abenden freispielt, und einem, das man nie zu Ende bringt. Österreich macht die Sache zusätzlich unübersichtlich: Anders als in Deutschland oder Kroatien gibt es hier keine nationale Bewilligung und keine nationale Liste zugelassener Buchmacher. Neun Bundesländer erteilen Sportwetten-Bewilligungen, jedes nach eigenem Gesetz, und wer die Bewilligung erteilt hat, muss man im jeweiligen Impressum nachlesen. Dazu kommt seit dem 1. April 2025 die Wettgebühr von 5 Prozent auf jeden Einsatz, die jeder Anbieter anders weitergibt. Ein Bonus, der ohne diese drei Größen bewertet wird, wird nicht bewertet, sondern nachgebetet.

Überblick: Was ein Sportwetten-Bonus kostet

Ein Bonus ist kein Geschenk, sondern ein Umsatzauftrag mit Verfallsdatum. Wer das einmal akzeptiert hat, liest jede Angebotsseite anders. Die Werbung nennt die Zahl, die groß aussieht — den Bonusbetrag. Der echte Preis des Angebots steht in drei Zeilen Kleingedrucktem: Umsatzvorgabe, Mindestquote und Frist. Dazu kommen zwei Nebenkosten, die auf keiner Angebotsseite stehen, weil sie rechtlich nicht dorthin gehören: die Gebühr auf den Einsatz und die Marge im Kurs.

Ein Fußball liegt auf dem Mittelkreis eines leeren Rasenplatzes am frühen Morgen, im Hintergrund eine ferne Tribüne im Dunst.
Beispiel von tipp3 zur 5-Prozent-Gebühr: Bei 10 € Einsatz und Quote 2,00 beträgt der Bruttogewinn 20 €, die Gebühr 1 €, der mögliche Gewinn bleibt bei 19 €.

Die wichtigste Eigenheit österreichischer Boni hängt an einer einzigen Rechtsfrage: Sportwetten sind hier kein Glücksspiel im Sinne des Bundesrechts, sondern galten dem Verwaltungsgerichtshof als Geschicklichkeitsspiel außerhalb des Glücksspielgesetzes (VwGH 2.7.2015, Ro 2015/16/0019). Daraus folgt etwas sehr Praktisches. Es gibt keine Bundesbehörde, die eine Bonusaktion genehmigt, begrenzt oder verbietet. Es gibt keine Vorschrift über Höchstumsatz, Mindestquote oder Frist. Es gibt also auch niemanden, bei dem man sich über einen Bonus beschweren könnte, außer dem Anbieter selbst. Wer einen Bonus prüft, prüft Vertragswerk und nicht Aufsichtsrecht. So viel zur guten Nachricht; die schlechte folgt im Abschnitt „Der Markt in Zahlen: Quotenschlüssel, Marge und die versteckte Gebühr“.

Ein Beispiel von einem der Anbieter auf dieser Liste zeigt, wie Bonusbedingungen im Alltag aussehen. Das FreeBet-Angebot von win2day Sportwetten umfasst fünf FreeBets zu je 10 €, insgesamt also 50 €, nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €. Die FreeBets sind drei Jahre nutzbar, gelten nur für Einzelwetten und nicht für Systemwetten, müssen genau in Höhe des FreeBet-Betrags gesetzt werden und sind nicht auszahlbar. Man kann das als Vorteil lesen oder als Einschränkung. Auf jeden Fall ist es die Bauart, in der die meisten Gratiswetten dieser Liste funktionieren.

Der Markt in Zahlen: Quotenschlüssel, Marge und die versteckte Gebühr

Die 5-Prozent-Gebühr führt in aller Regel der Wettunternehmer ab, nicht der Wettende. In der Steuerdogmatik ist der Wetteinsatz die Bemessungsgrundlage, und die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt. Das entlastet den Leser, nicht aber sein Konto. tipp3 beschreibt offen, wie das eigene Haus damit umgeht: Bei verlorenen Wetten trägt tipp3 die Gebühr selbst, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Das eigene Rechenbeispiel dazu: Bei 10 € Einsatz und Quote 2,00 beträgt der Bruttogewinn 20 €, die Gebühr 1 €, der mögliche Gewinn bleibt bei 19 €. Aus Gewinnen aus Cash-Outs sowie aus „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten wird der Abzug nicht vorgenommen. Es ist kein Skandal, aber es ist eine Zeile, die man kennen sollte: Der Rabatt auf jeden Gewinn liegt bei 5 Prozent, unabhängig davon, wie gut die Quote war.

Achtung, ein weit verbreiteter Irrtum: Die Gebühr ist keine Steuer auf den Bonus. Sie fällt auf jeden Einsatz an, auch auf den ohne Bonus. Der Bonusbetrag selbst ist aus steuerlicher Sicht ein Geschenk des Anbieters, kein Wettgewinn aus privater Wette.

Wie viel der Anbieter am Markt verdient, hängt an einer zweiten Größe — dem Quotenschlüssel. Er ist keine gesetzlich festgeschriebene Kenngröße, sondern ein Marktbegriff: der Anteil aller Einsätze, den der Anbieter in einem Markt wieder ausschüttet, berechnet als 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten. Die Marge ist der Rest bis 100 Prozent.

Rechnen wir das an einer Skizze durch, an einem konstruierten Zwei-Weg-Markt mit den Quoten 1,90 und 1,90. Das ist ein Rechenbeispiel und kein Angebot einer Buchmacherin, es soll nur die Größenordnung zeigen. Die Rechnung: 1 geteilt durch 1,90 ergibt je Ergebnis etwa 0,5263, zusammen also rund 1,0526. Der Quotenschlüssel liegt damit bei etwa 95,0 Prozent, die Marge bei rund 5,0 Prozent. Bei einem echten Markt verschiebt sich das Ergebnis je nach Anzahl der Ausgänge und je nachdem, wie der Anbieter die Einsätze gewichtet: Bei einem Dreiw

Vergleichstabelle: Zehn Anbieter und ihre Bewilligungen

Anbieter Bewilligung in Österreich Als Bewilligung genannt bzw. auf der Seite angegeben
tipp3 Bewilligung vorhanden Bewilligung der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid vom 10.12.2020, Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020
win2day Bewilligung vorhanden (Sportwetten) Bewilligung der NÖ Landesregierung, Sportwetten ausdrücklich nicht unter dem Glücksspielgesetz; Lotterie und Casino unter der Bundeskonzession
Starsportwetten Bewilligung vorhanden Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten, Bescheid vom 8. März 2022; Land und Bescheidnummer werden nicht angeführt
Vierklee Bewilligung vorhanden Bewilligung des Amtes der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0
Merkur Bets Bewilligung vorhanden Land und Bescheid nicht veröffentlicht; die Marke trägt die frühere Sportwetten-Sparte der Merkur Group
Admiral Bewilligung vorhanden Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz
N1 Bet ohne österreichische Bewilligung Curaçao — keine österreichische Bewilligung
Bets.io ohne österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-202410047-FI2 — keine österreichische Bewilligung
Wildsino ohne österreichische Bewilligung Zur Bewilligung des Anbieters ist nichts festgestellt — jedenfalls keine österreichische
Roostino ohne österreichische Bewilligung Curaçao — keine österreichische Bewilligung

Sechs Bewilligungen stehen vierzehn Ziffern gegenüber, und dieser Vergleich ist der eigentliche Grund, warum diese Tabelle überhaupt existiert. In den sechs Zeilen der ersten Gruppe gibt es eine Behörde, eine Bescheidnummer und ein Datum, das ein Leser nachschlagen kann: die Niederösterreichische Landesregierung, das Amt der Tiroler Landesregierung, die OÖ Landesregierung. In den vier Zeilen der zweiten Gruppe steht eine Insel oder ein Firmencode. Anjouan und Curaçao sind keine Behörden, bei denen ein österreichischer Spieler einen Bescheid über sein Konto erfragen kann.

Zwei Dinge sollte man dieser Tabelle nicht entnehmen. Erstens: „ohne österreichische Bewilligung“ heißt nicht automatisch „illegal“. Die Rechtslage bei ausländisch gehosteten Wetten ist umstritten und hängt am Landesrecht; der Verwaltungsgerichtshof hat 2026 (Ra 2025/02/0037, zum Oö. Wettgesetz) die Behördenzuständigkeit an den Ort geknüpft, von dem aus der Anbieter die Daten bereitstellt. Wer eine ausländische Lizenz nennt, nennt damit keine österreichische Bewilligung, sondern etwas anderes. Zweitens: Die sechs Bewilligungen sind keine Rangliste der Seriosität, sondern das, was die Anbieter selbst veröffentlichen. Österreich hat keine nationale Liste, an der man das gegenprüfen könnte.

Und noch eine Einschränkung, die man kennt, bevor man den ersten Bonus aktiviert: Ein Bonusguthaben bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung unterliegt keiner österreichischen Aufsicht. Es gibt keine Behörde, keine Verbraucherschlichtung und kein Sperrregister, das hier eingreifen könnte.

Bewilligung und Rechtslage: Warum es keine nationale Liste gibt

Wer nach „seriösen Wettanbietern mit Bonus“ sucht, sucht in Österreich nach etwas, das es in dieser Form nicht gibt — eine einzige Liste, auf der ein Bonus geprüft und abgesegnet wird. In Deutschland prüft die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder; in Österreich verteilen neun Landesregierungen Bewilligungen nach neun Gesetzen. Die niederösterreichische Bewilligung der beiden Kärntner Bücher, die oben zuerst stehen, folgt dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), die Tiroler Bewilligung dem Tiroler Recht, die oberösterreichische dem Oö. Wettgesetz. Wer bei einem Anbieter mit Bewilligung wetten will, muss also nicht nach einer Bundesbehörde suchen, sondern nach dem Impressum.

Ein ruhiger Straßenzug in einer Altstadt am Vormittag, helle Fassaden, keine Schilder, niemand ist zu sehen.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020); die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung.

Zwei Konsequenzen daraus sind für Bonusjäger unangenehm. Die erste betrifft den Spielerschutz. Weil Sportwetten kein Glücksspiel im Bundessinn sind, fallen sie nicht unter die Sperr- und Limitregister, die die Glücksspielreform 2026 für das GSpG plant. Auch das gesetzliche Mindestalter und die Selbstsperre sind in den Landesgesetzen unterschiedlich geregelt. Ein Spielerschutz-Netz über alle Anbieter hinweg besteht für Sportwetten nicht. Die zweite betrifft die Werbung. Österreich hat kein Werbeverbot, keine Zeitfenster und keine Bonusvorschrift. Die Landesgesetze verlangen einen verantwortungsvollen Standard, und Wien regelt das in § 18 Abs. 4, aber niemand kontrolliert einen Bonusbetrag, eine Mindestquote oder eine Frist, weil es dazu keine Norm gibt. Was man also gesetzlich prüfen kann, ist die Bewilligung — nicht das Angebot.

Weil das so ist, gibt es nur zwei Fragen, die man einem Bonus stellen kann, und beide richtet man an den Anbieter selbst: Steht eine Bewilligung im Impressum, und was steht in den Bonusbedingungen? Erstere ist eine Frage an das Recht, zweite eine an die Arithmetik. Wer diese beiden Fragen nicht auseinanderhalten kann, glaubt am Ende, eine staatliche Stelle habe den Bonus geprüft. Sie hat es nicht.

Noch ein Punkt, der beim Vergleich der Bewilligungen gerne übersehen wird: Ausländische Bücher mit einer Lizenz aus Curaçao oder Anjouan werden auf derselben Liste geführt, weil österreichische Spieler sie antreffen — nicht, weil sie mit den bewilligten gleichzusetzen wären. Ein Krypto-Casino mit Sportwetten-Sparte und ein Tiroler Wettbüro mit Wettannahmestellen sind keine Alternativen derselben Art. Man kann trotzdem bei beiden wetten. Man sollte nur wissen, was man jeweils nicht hat: bei dem einen eine Behörde, bei dem anderen die Fußball-Höchstquote des örtlichen Wettgeschäfts.

Verantwortung beim Spielen mit Bonusguthaben

Das Bonusguthaben darf kein Grund für höhere Einsätze sein. Dieser Satz steht in jeder Selbstverpflichtung der Branche, und er stimmt hier sogar mechanisch: Ein FreeBet ist nicht auszahlbar. Wer es mit einem hohen Einsatz in eine Einzelwette spielt, verliert nicht mehr als das FreeBet selbst — aber auch nichts weniger, und Cash-Out ist bei Wetten, die als FreeBet gespielt wurden, deaktiviert. Bei win2day ist der Cash-Out genau dann gesperrt, wenn man mit dem FreeBet spielt, und der mögliche Gewinn ergibt sich aus der Gesamtquote mal FreeBet-Einsatz abzüglich des FreeBet-Einsatzes. Wer ein Drei-Tore-Spiel früh kippen sieht, kommt also nicht mehr heraus, ohne den FreeBet zu opfern. Ein Gratisguthaben hat eben keine Notausstiege.

Österreich hat für Sportwetten kein nationales Sperrregister. Das ist keine Nebensache, sondern der Grund, warum ein Spielerschutz bei einem Bonus nicht über den Anbieter hinausreicht. Selbstsperre und Spielpause gelten bei dem Anbieter, bei dem man sie beantragt. tipp3 etwa bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, bei der das Guthaben im Konto bleibt, und eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, bei der das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird. Beide sind nach dem Start nicht aufhebbar. Das ist eine klare Regelung, aber sie gilt bei tipp3 und nicht bei den neun anderen Anbietern auf dieser Liste. Für das GSpG-Glücksspiel sieht die Reform 2026 ein Sperrregister vor; Sportwetten sind in diesem Register nicht enthalten. Ein Spieler, der sich bei einem der zehn Anbieter selbst sperrt, bleibt bei allen anderen offen.

Aus dieser Lücke folgt, was ein Bonusguthaben in der Praxis mit dem Spielverhalten macht. Ein Spieler, der auf ein FreeBet fixiert ist, das in der Einzelwette gesetzt werden muss, verändert seinen Wetteinsatz, seinen Markt und seine Laufzeit. Bei win2day gibt es zusätzlich ein Einzahlungslimit, das Konten bis 26 Jahre auf höchstens 250 € pro Woche (von Freitag bis Donnerstag) begrenzt, ältere Konten auf höchstens 1.680 € pro Kalendermonat. Auf Antrag ist das Limit individuell erhöhbar, und Gewinne zählen nicht mit. Wer sein Bonusangebot gegen dieses Limit rechnet, merkt schnell, dass das Angebot in einem normalen Wochenumsatz aufgeht — was den Bonus entspannter macht, aber auch uninteressanter.

Ein zweiter Punkt, den die meisten Bonusbedingungen nicht bewerben: Das freiwillige Einzahlungslimit und die Selbstsperre wirken nicht auf Bonusaktionen anderer Anbieter. Bei diesem Anbieter gesperrt heißt bei dem nächsten nicht gesperrt. Konkret heißt das: Wer sich für drei Jahre sperrt, darf bei zwei anderen Buchmachern weiter FreeBets setzen, weil es für Sportwetten nichts gibt, das dem Glücksspielregister einer Bundesbehörde entspricht. Hilfe für Spieler findet sich bei playsponsible.at.

Bonusarten: Neukundenangebote, Freiwetten, Cashback

Zwei Arten von Bonus dominieren die österreichische Szene. Die erste ist die Freiwette, die man nicht auszahlen kann und deren Einsatz nicht Teil des Gewinns ist: Wer mit einem 10-Euro-FreeBet auf Quote 2,00 gewinnt, gewinnt in der Regel 10 Euro Gewinn und nicht 20 Euro; die 10 Euro Einsatz bleiben beim Anbieter. Bei win2day wird genau das in der Wettordnung immerhin offen geschrieben. Die zweite Form ist der Einzahlungsbonus, bei dem der Bonusbetrag im Verhältnis zur Einzahlung gutgeschrieben wird — und hier ist die entscheidende Frage nicht die Höhe, sondern die Umsatzvorgabe. Ein Bonus von 100 € mit sechsfachem Umsatz bindet 600 € an Wetteinsätzen; ein Bonus von 50 € mit dreifachem Umsatz bindet 150 €. Wer nur die erste Zahl liest, liegt um mehrere Hundert Euro daneben.

Vier Anbieter und ihre Bonusbedingungen

Bei Betovo ist der Sport-Willkommensbonus 100 % auf die erste Einzahlung, bis zu 250 $. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 $, die Mindestquote bei 1,59, und die Bonusbedingungen nennen als Umsatzangabe „Wette: 6“. Berechtigt sind nur Neukunden mit einer ersten Echtgeld-Einzahlung, und nur Wetten in Sport und Live-Sport zählen. Vier Zahlen, vier Bedingungen, die eine Bonuszahl verkleinern: Umsatz 6, Mindestquote 1,59, Einzahlung ab 10 $ und das Verbot, mit dem Bonus das Casino zu spielen.

Boomerang-Bet zeigt, wie uneinheitlich dieselbe Angabe im selben Dokument sein kann. Der Ersteinzahlungsbonus beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich aber bis 200 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €. Das ist kein Widerspruch — ein Länderpaket mit unterschiedlichen Höchstbeträgen. Der Umsatz? Klausel 12 nennt für Kunden aus Österreich fünf Umsätze, der Abschnitt „How to Release“ nennt pauschal sechsmal. Fünf oder sechs, das ist die Frage, die man vor der Einzahlung klärt. Bei Kombiwetten gelten mindestens 1,50 je Auswahl, die Umsatzbedingungen sind innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Einzahlung zu erfüllen, pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz. Einzahlungen per Skrill oder Neteller qualifizieren nicht für den Sport-Erstbonus. Wer eine Einzahlung mit einem der beiden Dienste plant, verliert den Bonus — und erfährt davon nicht auf der Werbeseite, sondern in den Promotionsbedingungen.

Bei Slotimo Österreich beträgt der Sport-Willkommensbonus 100 % auf die erste Einzahlung bis 100 €, der Reload-Sportbonus 50 % bis 50 €. Beim Willkommenspaket liegt die Mindesteinzahlung je Teilangebot bei 20 €, und vor einer Auszahlung des Bonus ist die Umsatzanforderung zu erfüllen; die Frist beträgt in der Regel 30 Tage ab Kontoeröffnung. Bei Golisimo gibt es einen Ersteinzahlungsbonus von 100 % bis 100 € und einen Krypto-Willkommensbonus von 100 % bis 200 USDT; über die Bedingungen der einzelnen Aktionen erfährt man dort weniger. Wer bei Golisimo einen Bonus plant, sollte vor der Einzahlung die Aktionsseite in Ruhe lesen — und sich nicht darauf verlassen, dass sich die Bedingungen später noch einmal ändern.

Kostenrechnung: Was ein 100-€-Bonus mit sechsfachem Umsatz verlangt

Hier wird es konkret, und hier wird es unangenehm. Nehmen wir den Fall, den die Seite am häufigsten findet: 100 € Bonus, sechsfacher Umsatz, Mindestquote 1,50, 30 Tage Frist. Der auszuzahlende Bonus beträgt 100 €, die erforderliche Umsatzmenge liegt bei 600 €. Wer diese 600 € in Wetten zu je 20 € umsetzt, braucht dazu 30 Wetten — eine Wette pro Tag in dem Monat, den die Frist vorgibt. Das ist machbar, aber es ist eine Verpflichtung, kein Geschenk.

Der zweite Teil der Rechnung betrifft den Einsatz pro Wette. Setzt man die 600 € Umsatz in Wetten zu je 50 € um, sind es nur 12 Wetten. Der Haken: pro Wette zählen oft nur 50 € zum Umsatz, sodass man mit größeren Einsätzen schneller durch ist, aber mehr Risiko trägt — der Einsatz ist Echtgeld, der Bonus kommt erst danach.

Was die Umsatzfreigabe im Durchschnitt kostet

Umsatz ist nicht Auszahlung. Wer 600 € Umsatz freispielen will, hat 600 € an Einsätzen platziert und nicht 600 € ausgezahlt. Über viele Wetten hinweg behält der Markt einen Teil davon ein. Nehmen wir die Marge, die wir oben berechnet haben, und wenden wir sie auf die Umsatzanforderung an: Bei einem Quotenschlüssel von rund 95,0 Prozent liegt die Marge bei etwa 5,0 Prozent. Auf 600 € Umsatz ergibt das einen durchschnittlichen Kostenbeitrag von etwa 30 €. Das ist eine statistische Schätzung und keine Garantie — es ist der Erwartungswert über viele Wetten unter der Annahme, dass nur die Bonussumme umgesetzt wird. Wer 100 € Bonus erhält und im Mittel 30 € an Marge zahlt, hat im Erwartungswert 70 € behalten. Aber Vorsicht: Das gilt für einen Bonus, der nach dem Umsatz tatsächlich auszahlbar ist. Ist der Bonus selbst ein FreeBet, also nicht auszahlbar, fällt dieser Vorteil weg.

Der Unterschied zwischen 100 € Bonus mit sechsfachem und mit einfachem Umsatz ist am Ende eine Größenordnung. Bei einfachem Umsatz bindet das Angebot 100 €, bei sechsfachem 600 € — dieselbe beworbene Zahl, das Sechsfache an Risiko. Die Werbung kann diese beiden Angebote nicht unterscheiden. Deshalb ist es so wichtig, beim Vergleich der Boni nicht die erste, sondern die zweite Ziffer zu lesen.

Vergleichskriterien: Woran sich ein Bonus messen lässt

Vier Zahlen entscheiden, was ein Bonus wert ist. Die erste ist die Umsatzvorgabe; sie sagt, wie oft der Bonusbetrag umgesetzt werden muss. Die zweite ist die Mindestquote; sie sagt, welche Wetten für den Umsatz zählen — Wetten unter der Mindestquote zählen nicht. Die dritte ist die Frist; sie sagt, wie lange der Umsatz Zeit hat. Die vierte ist der Höchstbetrag pro Wette, der zum Umsatz zählt. Erst wenn alle vier bekannt sind, ergibt sich ein Bild. Fehlt eine, ist das Angebot nicht bewertbar. Und die fünfte Größe ist die Art des Bonus selbst: Eine Freiwette ist weniger wert als ein Einzahlungsbonus gleicher Höhe, weil der Einsatz der Freiwette bei einem Gewinn nicht zurückgezahlt wird.

Ein weiterer Kostenpunkt, der in keiner Bonusbedingung steht: die Marge. Sie beeinflusst die Umsatzrechnung. Wer 600 € Umsatz bei einer Marge von 5 Prozent leistet, zahlt im Durchschnitt 30 €; bei einer Marge von 3 Prozent wären es 18 €. Die Marge variiert von Markt zu Markt und von Anbieter zu Anbieter; sie ist ein Teil des Preises, den der Bonus nicht senkt.

Dazu kommen länderspezifische Fallen. Bei Boomerang-Bet zählen Einsätze per Skrill oder Neteller nicht zum Qualifizierungsvolumen. Wer seine Einzahlung mit einem E-Wallet macht, ist nicht qualifiziert — ein Detail, das ganze Bonusangebote unwirksam macht.

Schließlich die Frage, was passiert, wenn man den Umsatz nicht schafft. Die Frist verstreicht, und der Bonus verfällt — in der Regel samt Gewinnen aus Bonuseinsätzen. Ausnahmen wie bei win2day, wo die FreeBets drei Jahre gültig bleiben, sind selten; die großzügigen Fristen sind in der Regel das Zeichen eines Anbieters, der es nicht eilig hat.

Der Bonus in der Rangliste: Was die Zahlen wirklich leisten

Eine Rangliste, die Boni nach der Höhe der beworbenen Zahl sortiert, ist keine Rangliste, sondern eine Kopie der Marketingabteilung. Eine Bonuspyramide ordnet nach dem, was der Spieler tatsächlich erhält: dem Bonusbetrag, dem Umsatzaufwand, der Mindestquote, der Frist und der Verfügbarkeit. Wer zwei Angebote vergleicht, die über 600 € und über 200 € Umsatz laufen lassen, vergleicht nicht 100 € mit 100 €, sondern zwei unterschiedliche Verpflichtungen.

Deshalb steht in der folgenden Tabelle zu jedem Anbieter der Bonusbetrag, die Umsatzvorgabe, die Mindestquote und die Frist, soweit sie bekannt sind. Fehlt eine Angabe, bleibt die Zelle leer — eine Lücke in einer Tabelle ist ehrlicher als eine geratenen Zahl. Wer eine dieser Lücken füllen will, liest die Bedingungen des Anbieters selbst; sie sind die einzige Quelle, die zählt.

Anbieter Bonusangebot Umsatz Mindestquote Frist, Einzahlung, Besonderheit
win2day fünf FreeBets zu je 10 € (insgesamt 50 €) drei Jahre nutzbar; nur Einzelwetten, nicht auszahlbar, Cash-Out gesperrt; erste Einzahlung ab 1 €
tipp3 5 % des Gewinns werden bei gewonnenen Wetten abgezogen; Ausnahmen für Cash-Out sowie „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten
Betovo 100 % bis 250 $ „Wette: 6“ 1,59 Mindesteinzahlung 10 $; nur Neukunden mit erster Echtgeld-Einzahlung; nur Sport und Live-Sport
Boomerang-Bet 100 % bis 100 € (für AT, DE, FI, NO, CH bis 200 €) 5× für Kunden aus Österreich (Abschnitt „How to Release“: x6) 1,50 (Kombi: 1,5 je Auswahl) Mindesteinzahlung 20 €; 30 Tage nach der ersten Einzahlung; höchstens 50 € je Wette zählen; Skrill/Neteller nicht qualifizierend
Slotimo 100 % bis 100 € (Sport) Umsatz vor Auszahlung zu erfüllen Frist in der Regel 30 Tage ab Kontoeröffnung; Mindesteinzahlung 20 € je Teilangebot
Golisimo 100 % bis 100 € (Sport) und 100 % bis 200 USDT (Krypto) Bedingungen der einzelnen Aktionen nicht abrufbar
Vierklee Bonus bis zu 100 € konkrete Bonusbedingungen auf der Info-Seite nicht genannt
NEO.bet bis zu 100 € plus 25 € Freiwetten nach App-Download und Registrierung Umsatzbedingungen stehen in den Promotionsbedingungen, nicht in der App-Beschreibung
BetLabel 100 % bis zu 100 € auf die erste Einzahlung Umsatzbedingungen, Mindestquote und Frist auf der Startseite nicht genannt
Bets.io Willkommenspaket Casino: 225 % bis 1 BTC plus 225 Freispiele gilt für Casinospiele, nicht für Sportwetten; separate Sportbedingungen

Diese Tabelle liest sich in zwei Hälften. In der oberen Hälfte stehen Anbieter, die ihre Bedingungen so formulieren, dass man den Bonus nachrechnen kann. In der unteren Hälfte stehen Zeilen, in denen die Umsatzvorgabe fehlt — und das ist keine Auslassung, sondern ein Ausdruck der Bedingungen selbst. Bei vier Anbietern stehen die Details nur in den Promotionsbedingungen, nicht auf der beworbenen Seite. Wer dort nicht nachliest, kann den Wert des Angebots nicht kennen.

Ein Hinweis zum Casino-Bonus in der letzten Zeile: Bei Bets.io bewirbt die deutschsprachige Startseite als Willkommensangebot einen Casino-Bonus von 225 % bis 1 BTC plus 225 Freispiele. Das ist kein Sportwettenbonus. Wer nach dem Angebot für Sportwetten sucht, muss die Sportbedingungen separat lesen.

Auszahlung und echte Kosten: Was von einem Gewinn bleibt

Die Rechnung ist einfach, bis die Gebühr kommt. Bei tipp3 wird bei einer gewonnenen Wette 5 Prozent des Gewinns abgezogen: 10 € Einsatz, Quote 2,00, Bruttogewinn 20 €, Gebühr 1 €, Netto 19 €. Bezogen auf den Bruttogewinn sind das 5 Prozent, bezogen auf den möglichen Gewinn von 20 € ebenfalls 5 Prozent — aber bezogen auf den Einsatz von 10 € sind es 10 Prozent. Diese Zahl steht in keiner Bedingung und gerade deshalb ist sie wichtig. Ein Bonus von 100 Prozent hebt diesen Abzug nicht auf; er verschiebt ihn nur auf einen späteren Zeitpunkt.

Bei win2day hingegen wird nichts abgezogen, aber die Auszahlung ist anders geregelt: Gewinne aus Sportwetten werden dem elektronischen Guthaben gutgeschrieben und können vier Wochen lang beansprucht werden, wenn sie nicht gutgeschrieben wurden; Auszahlungen gehen auf das registrierte Bankkonto, und die Auszahlungsgebühren trägt der Spieler. Wer also gewinnt und auszahlen lässt, zahlt die Bankgebühr selbst. Ein gutes Geschäft für den Anbieter, der die Auszahlung nicht subventioniert — und eine Zeile, die man vor der Einzahlung wissen sollte.

Das ist der eigentliche Preis einer Sportwette in Österreich, und er ist unabhängig vom Bonus: die Gebühr auf den Gewinn oder die Bankgebühr auf die Auszahlung. Der Bonus verschiebt allenfalls, wann diese Kosten anfallen. Wer überlegt, ob ein erster Einzahlungsbonus sich lohnt, muss also mit dem Bonus rechnen und die Gebühr von dem Ergebnis abziehen. Ein 100-Euro-Bonus, der nach 600 Euro Umsatz auszahlbar wird und mit im Mittel 30 Euro Marge bezahlt wird, ist am Ende rund 70 Euro wert — und wird mit rund 30 bis 50 Euro an Gebühren und Bearbeitungskosten kleiner, wenn man den Gewinn tatsächlich abhebt und die Bank mitrechnet.

Zehn Anbieter im Vergleich der Bonusbedingungen

Zehn Namen stehen auf dieser Liste, und keiner von ihnen ist mit dem anderen austauschbar. Wer den Vergleich nutzt, sollte den Aufbau kennen: Die Bewilligung bestimmt, welche Behörde im Zweifel zuständig wäre; der Bonus bestimmt, was man riskiert, bevor man auszahlen kann. Beide Informationen gehören zu einer Zeile, und deshalb stehen sie hier untereinander.

tipp3: Bewilligung, 5-Prozent-Gebühr und Spielerschutz mit Bescheid

tipp3 ist ein österreichischer Traditionsanbieter mit Bewilligung der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020). Der Bescheid datiert vom 10.12.2020 und trägt die Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020. Das ist eine Angabe, die man in einem Register nachschlagen könnte, wenn es denn eines gäbe. Zusätzlich betreibt tipp3 eine Annahmestellen-Struktur mit Bargeldwegen: Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt, und eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Wer also einzahlt und gleich wieder auszahlen möchte, muss einmal durch den Umsatz.

Beim Bonus ist tipp3 sparsam, aber transparent. Auf der Hilfeseite zur 5-Prozent-Wettgebühr steht schwarz auf weiß, wie das Haus damit umgeht: Bei verlorenen Wetten trägt tipp3 die Gebühr selbst, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Bei 10 € Einsatz und Quote 2,00 beträgt der Bruttogewinn 20 €, die Gebühr 1 €, der mögliche Gewinn bleibt bei 19 €. Gewinne aus Cash-Outs sowie „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten sind von dem Abzug ausgenommen. Diese Ausnahmen machen bestimmte Wettarten bei tipp3günstiger als bei Häusern, die den Abzug pauschal vornehmen.

Der Spielerschutz bei tipp3 ist ebenfalls konkret: Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, wobei das Guthaben im Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, wobei das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird. Beide sind nach dem Start nicht aufhebbar — eine Regelung, die Konsequenz hat und deshalb als Spielerschutz taugt.

Am Ende bleibt ein Anbieter für den, der österreichische Bewilligungen schätzt und mit einer offen kommunizierten Gewinnbeteiligung von 5 Prozent leben kann — und weniger für den, der einen üppigen Neukundenbonus sucht, denn hier zahlt man in erster Linie für die Bequemlichkeit eines etablierten Hauses.

win2day: FreeBets zu je 10 € mit drei Jahren Laufzeit

win2day betreibt Sportwetten mit Bewilligung der NÖ Landesregierung, wobei die Lotterie und das Casino des Hauses unter der Bundeskonzession laufen — zwei Regime, zwei Aufsichten, und die Sportwetten sind laut Hinweis auf der Seite ausdrücklich nicht unter dem Glücksspielgesetz. Das ist eine saubere Trennung, die man bei anderen Anbietern mühsam aus dem Impressum herauslesen muss.

Der FreeBet-Bonus bei win2day ist in der Struktur ungewöhnlich: fünf FreeBets zu je 10 €, insgesamt 50 €, nach einer ersten Einzahlung von mindestens 1 €. Die FreeBets sind drei Jahre nutzbar, gelten nur für Einzelwetten, nicht für Systemwetten, müssen genau in Höhe des FreeBet-Betrags gesetzt werden und sind nicht auszahlbar. Der mögliche Gewinn ergibt sich aus der Gesamtquote mal FreeBet-Einsatz abzüglich des FreeBet-Einsatzes — mit einem 10-Euro-FreeBet auf Quote 2,00 sind also 10 Euro Gewinn möglich, nicht 20. Wann immer man mit dem FreeBet spielt, ist die Cash-Out-Funktion deaktiviert.

Dazu kommt ein Einzahlungslimit, das es in dieser Form nur bei wenigen Anbietern gibt: Bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit. Ein junger Spieler mit 250 € Wochenlimit kann den FreeBet-Bonus also nutzen, aber keinen großen Einzahlungsbonus. Das ist kein Zufall: Das Limit ist der wirkungsvollere Schutz als jedes Bonusangebot. Gewinne werden dem elektronischen Guthaben gutgeschrieben und können vier Wochen lang beansprucht werden, wenn sie nicht gutgeschrieben wurden; Auszahlungen gehen auf das registrierte Bankkonto, Auszahlungsgebühren trägt der Spieler.

Für Spieler unter 26 Jahren ist win2day damit gleichzeitig attraktiv und bremsend: 50 Euro in FreeBets sind ein echter Wert, das Einzahlungslimit begrenzt die Reichweite einer Einzahlung, und die drei Jahre Laufzeit nehmen dem Angebot den Zeitdruck.

Starsportwetten: Bewilligung mit Bescheid, aber ohne Land

Starsportwetten bewirbt sich als „behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“. Im Google-Play-Eintrag wird ein Bescheid vom 8. März 2022 genannt, mit dem der Starbet24 GmbH die Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Die Bewilligung führt allerdings kein Bundesland und keine Bescheidnummer an. Wer das nachprüfen will, wird bei der Suche nach der zuständigen Behörde nicht fündig — es bleibt eine Bewilligung, die sich nicht über die Angabe prüfen lässt, die eine Bewilligung normalerweise ausmacht.

Das ist kein Beleg gegen den Anbieter. Es ist der Hinweis darauf, dass man bei Starsportwetten dieselbe Nachfrage stellen darf wie bei jedem anderen: welches Land, welcher Bescheid, welches Datum.

Die Bonusbedingungen sind im App-Eintrag nicht genannt. Ein Anbieter mit Bewilligung, dessen Details man bei Interesse direkt beim Anbieter erfragen sollte.

Vierklee: Tiroler Bewilligung und ein Bonus bis zu 100 €

Vierklee betreibt seinen Online-Dienst nach eigener Angabe unter der Lizenz IIa.10.065/144-0 des Amtes der Tiroler Landesregierung — eine der wenigen Bewilligungen auf dieser Liste, bei der Land, Zahl und Behörde gemeinsam genannt sind. Neukunden wird ein Bonus von bis zu 100 € angekündigt. Konkrete Bonusbedingungen nennt die Info-Seite aber nicht: keine Umsatzvorgabe, keine Mindestquote, keine Frist. Damit ist der Bonus zwar beworben, aber nicht bewertbar, solange man die Bedingungen nicht beim Anbieter erfragt hat.

Wer bei Vierklee einzahlt, sollte genau diesen Schritt vorher gehen, denn die 100 € sind die Zahl, die am wenigsten aussagt. Die Tiroler Bewilligung dagegen ist eine belastbare Angabe: Sie benennt eine Behörde, die im Zweifel ansprechbar wäre.

Merkur Bets: Neue Marke, alte Sparte

Merkur Bets ist die österreichische Sportwetten-Sparte der Merkur Group, die früher unter dem Namen Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien (gegründet 1996) firmierte und seit Juni 2025 unter der Marke Merkur Bets auftritt. Die Bewilligung nennt Land und Bescheid nicht — der Anbieter veröffentlicht sie nicht, und für diese Liste bleibt es bei der Aussage, die sich veröffentlichen lässt: die Marke trägt eine Landbewilligung, die Details sind nicht nachprüfbar.

Für den Vergleich ist die wichtigere Frage ohnehin eine andere: Merkur Bets tritt vor allem über stationäre Wettbüros und Terminals in Erscheinung, nicht über Bonusaktionen. Wer nach einem Online-Bonus sucht, findet hier wenig Vergleichbares. Wer dagegen eine Annahmestelle in der Nähe sucht, ist hier richtig.

Admiral: Oberösterreichische Bewilligung und ein stationäres Netz

Admiral trägt eine Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz; die Marke gehört zur ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen. Gegründet wurde das Unternehmen von Walter Grubmüller, und an der Wiener Börse war es von 2001 bis 2006 notiert.

Admiral ist ein Anbieter mit Austro-Geschichte und einem stationären Netz von Wettannahmestellen. Ein Online-Bonus für Neukunden steht nicht im Vordergrund; wer bei Admiral einsteigt, kommt über die Fillale – oder über die App. Wer einen Bonus vergleichen will, findet bei Admiral weniger Anhaltspunkte als bei den Anbietern mit einer beworbenen Neukundenaktion.

N1 Bet: Krypto-Anbieter ohne österreichische Bewilligung

N1 Bet läuft auf dem Modul SoftSwiss Sportsbook und wurde 2021 als Sportwettenprojekt der N1 Group vorgestellt. Der Anbieter bewirbt mehr als 10.000 Live-Ereignisse in über 70 Sportarten, mehr als 1.200 Wettmärkte, drei Arten von Freebets und fünf Quotenformate. Das ist ein umfangreiches Wettprogramm — aber keine österreichische Bewilligung. Als Lizenz wird Curaçao genannt. Damit gilt: keine Behörde in Österreich ist für dieses Angebot zuständig, kein österreichisches Sperrregister erreicht es, und die Rechtslage für ausländisch gehostete Wetten ist umstritten und hängt am Landesrecht.

Die drei Freebet-Arten sind für den Bonusvergleich interessant, weil sie die Bandbreite zeigen, in der Freiwetten auftreten. Wer sich für N1 Bet entscheidet, sollte die eigenen Sportbedingungen lesen, nicht die Startseite. Der Anbieter passt zu Spielern, die ein sehr breites Live-Programm suchen und dafür auf österreichische Aufsicht verzichten können.

Bets.io: Casino-Bonus mit Sportbedingungen

Bets.io nennt auf der deutschsprachigen Startseite als Willkommensangebot einen Casino-Bonus von 225 % bis 1 BTC plus 225 Freispiele — ausdrücklich für Casinospiele, nicht für Sportwetten. Im Rechtliches-Bereich verweist der Anbieter daneben auf separate Sportbedingungen. Wer nach einem Sportbonus sucht, wird von der Startseite also zu einem Casino-Angebot geführt; das ist kein Betrug, aber eine Irreführung durch Reihenfolge.

Als Lizenz wird Anjouan ALSI-202410047-FI2 genannt. Anjouan ist keine österreichische Adresse, und für den Rechtsrahmen gilt das, was oben steht. Wer Casinospiele mit Krypto sucht, findet hier ein großes Paket; wer Sportwetten mit österreichischem Bezug sucht, wird hier nicht fündig.

Wildsino: Sportbonus mit Cashback und Boost

Wildsino bewirbt mehrere Sport-Aktionen: einen wöchentlichen Reload-Bonus von 50 % bis 500 €, einen Cashback-Bonus von 10 % bis 500 €, einen Accumulator Boost, Early Payout und „Bore Draw“. Eine österreichische Bewilligung ist nicht auf der Liste; eine Bewilligung des Anbieters ist nicht festgestellt. Die Bandbreite der Aktionen ist groß, die österreichische Aufsicht fehlt.

Der Reload-Bonus fällt hier ins Auge, weil er nicht nur einmal gilt. Wer den Vergleich nach dem Erstbonus sortiert, übersieht solche Folgeaktionen, die bei einem regelmäßigen Spieler über das Jahr gerechnet mehr wert sein können als der größere Willkommensbonus. Bei Wildsino trifft das auf einen Anbieter ohne österreichische Bewilligung — eine Kombination, die man bewusst wählen muss.

Roostino: International aufgestellt, ohne deutschsprachiges Angebot

Roostino bewirbt im Aktionsbereich Sport unter anderem den Titel „Roostino Exclusive Sports Betting Offers“. Die Sitemap des Betreibers führt Länder- und Sprachversionen unter anderem für en, ca, nz, au, fi, hu, no, pl, it, fr, be, es, cs, sk, sl und hr — aber keine deutschsprachige. Als Lizenz wird Curaçao genannt; eine österreichische Bewilligung ist nicht auf der Liste.

Das ist für den Vergleich die wichtigste Eigenschaft: Der Anbieter richtet sich nicht an österreichische Spieler. Wer sich trotzdem anmeldet, muss auf Englisch verhandeln, kann sich nicht auf österreichische Verbraucherregeln verlassen und findet keinen deutschsprachigen Support. Ein Angebot für einen ganz anderen Markt mit einem Fußball-im-Programm ist kein Angebot für einen österreichischen Neukunden — und kein Bonus, der die fehlende Bewilligung wettmacht.

Neukundenangebot einordnen: Was der Bonus in der Praxis wert ist

Ein Bonus ist nur so gut wie die Bedingung, die man am schlechtesten nachrechnen kann. Deshalb lohnt es sich, das Neukundenangebot nicht als ein Angebot, sondern als zwei zu lesen: einen Bonus und ein Umsatzvolumen. Die fünf FreeBets zu je 10 € bei win2day sind ein gutes Beispiel: Sie sind in ihrer Struktur verständlich, weil sie genau einem Betrag entsprechen und genau in dieser Höhe gesetzt werden müssen. Sie sind nicht auszahlbar, was den Wert mindert, aber sie haben drei Jahre Zeit. Für einen Spieler, der einmal im Monat ein Wochenende Fußball schaut, sind drei Jahre nutzbare FreeBets mehr wert als ein höherer Betrag mit 30 Tagen Frist.

Dagegen stehen Einzahlungsboni, deren Wert erst nach dem Umsatz entsteht. Wer 200 € Bonus erhält und dafür 1.000 € umsetzen muss, ist mit dem Angebot nicht besser dran als mit 100 € Bonus und 500 € Umsatz. Und wer den Bonus nicht freispielt, verliert ihn samt darauf entfallenden Gewinnen. Das ist der Anreiz, der von einem Bonus ausgeht: Er erhöht den Druck, mehr zu setzen, nicht weniger. Genau deshalb ist die Zahl der Umsätze die wichtigste Zahl auf der Seite — und nicht die Zahl, die im Titel steht.

Ein letzter Punkt zur Einzahlung. Viele Bonusbedingungen sind an eine Mindesteinzahlung gebunden: 1 € bei win2day, 20 € bei Boomerang-Bet, 20 € bei Slotimo je Teilangebot, 10 $ bei Betovo. Wer seine Einzahlung unter diesen Beträgen hält, verliert den Bonus. Und wer die Einzahlung per Skrill oder Neteller macht, verliert ihn bei Boomerang-Bet ganz. Die Einzahlung ist der Moment, in dem man den Bonus endgültig aktiviert oder verliert.

Häufig gestellte Fragen zum Sportwetten-Bonus

Woran erkennt man, welcher Wettanbieter den besten Bonus hat?

An den Bedingungen, nicht am beworbenen Betrag. Vier Größen entscheiden: Höhe des Bonus, erforderlicher Umsatz, Mindestquote und Frist. Ein Bonus von 100 € mit sechsfachem Umsatz bindet 600 € an Einsätzen; ein Bonus von 50 € mit dreifachem Umsatz nur 150 €. Die zweite Zahl sagt mehr als die erste.

Warum wird der Einsatz einer Freiwette bei einem Gewinn nicht mitgezahlt?

Weil die Freiwette kein eingezahltes Geld ist, sondern der Anbieter sie als Einsatz zur Verfügung stellt. Bei einer Wette mit 10 € FreeBet und Quote 2,00 ergibt sich der mögliche Gewinn aus der Gesamtquote mal FreeBet-Einsatz abzüglich des FreeBet-Einsatzes, also 10 €. Der Einsatz von 10 € bleibt beim Anbieter.

Was versteht man unter Umsatzbedingung und Mindestquote?

Die Umsatzbedingung sagt, wie oft der Bonusbetrag umgesetzt werden muss, bevor er auszahlbar ist. Die Mindestquote sagt, ab welcher Quote eine Wette für diesen Umsatz zählt — Wetten mit niedrigeren Quoten zählen nicht. Beides zusammen bestimmt, wie viel Einsatz nötig ist und wie riskant das Angebot wird.

Gibt es in Österreich gesetzliche Vorgaben für Sportwetten-Boni?

Nein. Sportwetten sind kein Glücksspiel im Sinne des Bundesrechts; es gibt keine Bundesbehörde für Boni und keine Norm über Höhe, Umsatz oder Frist. Jeder Anbieter legt seine Bedingungen selbst fest, und geprüft werden kann nur seine Bewilligung — nicht sein Bonus. Die Bewilligung erteilt die jeweilige Landesregierung.

Wie wirkt sich die Wettgebühr von 5 Prozent auf Bonusgewinne aus?

Die Gebühr fällt auf jeden Einsatz an, nicht nur auf Bonuseinsätze. Bei tipp3 trägt der Anbieter bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen: Bei 10 € Einsatz und Quote 2,00 bleiben von 20 € Bruttogewinn 19 € übrig. Ausnahmen gelten für Cash-Outs sowie „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten.

Gilt eine Selbstsperre bei einem Anbieter auch für Bonusaktionen anderer Anbieter?

Nein. Österreich hat kein nationales Sperrregister für Sportwetten. Eine Selbstsperre gilt nur bei dem Anbieter, bei dem man sie beantragt. Bei tipp3 etwa ist eine Selbstsperre nach dem Start nicht aufhebbar, sie bleibt aber auf dieses Haus beschränkt; anderswo bleibt das Konto offen.

Inhalt erstellt vom Team «onlinebonusat»